British Cars

_bentleyWalter Owen Bentley betrieb mit seinem Bruder unter dem Namen Bentley & Bentley einen Handel für den französischen Automobilhersteller DFP. Im Januar 1919 gründete er Bentley Motors Ltd. im Londoner Stadtteil Cricklewood. Er war leidenschaftlicher Rennfahrer und gewann einige Rennen mit Autos, die er selbst “verbessert” hat. Die ersten Chassis-Auslieferungen waren ursprünglich für Juni 1920 geplant, verzögerten sich aber bis September 1921. Viele Jahre lang war „Bentley“ lediglich der Markenname für geringfügig modifizierte Rolls-Royce-Modelle, nachdem die Rolls-Royce Ltd. das ursprüngliche Unternehmen Bentley Motors Ltd. im Jahr 1931 übernommen hatte. Im Zuge des Verkaufs der Markenrechte am Namen „Rolls-Royce“ an den BMW-Konzern wurde Rolls-Royce Motors in Bentley Motors umbenannt.

 

 

 

_rollsroyce1884 gründete der Ingenieur Frederick Henry Royce gemeinsam mit Ernest A. Claremont das Unternehmen F.H. Royce and Co. zum Bau und zum Vertrieb von Elektroanlagen. 1894 wurde diese Firma in Royce Ltd. umgewandelt. 1902 ersetzte Henry Royce sein erstes Motorfahrzeug durch einen gebrauchten französischen Zweizylinder. Er war mit der Qualität des Fahrzeuges so unzufrieden, dass er sich vom Verwaltungsrat seines Unternehmens die Erlaubnis holte, drei Autos nach eigenem Design zu bauen. Auf dem Pariser Autosalon im Dezember 1904 präsentierte Rolls-Royce erstmals seine Modellpalette im Rahmen einer Messe.

 

 

 

 

_jaguar1922 gründete William Lyons in Blackpool mit William Walmsley das Unternehmen Swallow Sidecars und stellte zunächst Motorradbeiwagen her. Ab Herbst 1926 wurden auch Karosseriereparaturen vorgenommen. Seit 1927 wurden sportlich-elegante Karosserien hergestellt, ab 1929 auch für Chassis der Marke Standard. 1928 zog das Unternehmen nach Foleshill am Nordrand von Coventry um. 1931 konnte das erste Fahrzeug mit einem eigens für Swallow hergestellten, besonders niedrigen Chassis vorgestellt werden. Das Chassis wurde jedoch weiterhin bei Standard montiert. Es konnte keine Übereinkunft erzielt werden, ob bei der Bezeichnung dieses Wagens „Standard“ oder „Swallow“ zuerst genannt werden sollte. Eine diplomatische Lösung fand sich mit dem Markennamen „SS“.